Arbeit mit Flüchtlingen
Baden-Baden & Rastatt

Unterkünfte

Um ein besseres Verständnis für die vielen Stationen zubekommen, die ein Flüchtling in der ersten Zeit seines Ankommens in Deutschland absolviert, sind hier die drei Unterbringungsformen kurz erklärt.

Kommen Flüchtlinge nach Deutschland, werden sie zuerst in einer Landeserstaufnahmestelle (LEA) erfaßt und untergebracht. In Baden-Württemberg gab es lange Zeit nur die LEA in Karlsruhe. Durch die rasant angestiegenen Flüchtlingszahlen wurden noch weitere Landeserstaufnahmestellen eröffnet. Während ihres Aufenthaltes dürfen die geflüchteten Menschen nicht arbeiten. Im Vordergrund stehen hier die Gesundheitsüberprüfung und eigentlich auch die Asylantragsstellung. Die Stellung eines Asylantrages kann derzeit durch die hohen Aufnahmezahlen nicht durchgeführt werden. So kommt es, dass die Flüchtlinge zumeist ohne diesen Schritt in die Landkreise verlegt werden.  

Der Landkreis ist dann für die Unterbringung der Flüchtlinge verantwortlich. Die Asylbewerber leben in  Gemeinschaftsunterkünften (GU), einer sog. vorläufigen Unterbringung, bis zu max. 24 Monate. In den überwiegenden Fällen stellt der Flüchtling erst in diesem Stadium seinen Asylantrag. Für viele ist es möglich einen Sprachkurs zu besuchen. Auch Kinder und Jugendliche werden eingeschult. Unterstützt werden die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft durch viele ehrenamtlich engagierte Menschen aus der Bevölkerung. In vielen Unterkünften gibt es Angebote wie Hausaufgabenbetreuung, Internationale Cafés, Sprachunterricht, Freizeitangebote und einmalige Aktionen durch Schulklassen etc. Außerdem gibt es hauptamtliche Mitarbeiter vor Ort, zum einen eine Heimleitung (Landratsamt), einen Hausmeister (Landratsamt) und eine Sozialberatung (Caritasverband,  Diakonisches Werk oder Deutsches Rotes Kreuz), welche für unterschiedliche Bereiche zuständig sind und den Flüchtlingen bei verschiedenen Schwierigkeiten und Fragen zur Seite stehen.

Ist das Asylverfahren abgeschlossen und der Flüchtling anerkannt, können sich die betroffenen Personen eine eigene Wohnung suchen oder werden einer Anschlussunterbringung (AU) zugeteilt. Auch Asylbewerber, die länger als 24 Monate in der Gemeinschaftsunterkunft leben, können in eine Anschlussunterbringung umziehen. Diese Aufgabe übernimmt die einzelne Kommune. Auch hier werden die Flüchtlinge bei der Integration in die neue Umgebung und auch in das gemeinschaftliche Leben vor Ort von vielen Ehrenamtlichen unterstützt.

Termine

Aktuelles

Spielgruppe für Kinder ab 1,5 Jahren mit ihren Eltern

Spielgruppe für Kinder ab 1,5 Jahren mit ihren Eltern

Ab Januar gibt es von 10 Uhr bis ca. 11.30 Uhr eine Spielgruppe im Stadtteilzentrum Briegelackerstraße 40.

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